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Am 6. Mai 2025 findet auf Flächen des Forstbetriebs Flachgau-Tennengau der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) eine große Pflanzaktion statt. Beteiligt sind neben einer Schulklasse des Holztechnikums Kuchl auch Lehrlinge und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Holzwerkstoffproduzenten Kaindl aus Wals.

Die rund 1,5 Hektar große Aufforstungsfläche im ÖBf-Forstrevier Osterhorn entstand durch ein Sturmereignis und wurde in der Folge auch anfällig für den Borkenkäfer. Sie wird nun mit über 2000 jungen Lärchen, Tannen, Fichten und Ahorn bepflanzt. Ziel ist es, einen stabilen und artenreichen Mischwald zu begründen, der durch seine größere Baumartenvielfalt widerstandsfähiger gegenüber Klima- und Umwelteinflüssen ist. Eine wichtige Rolle spielen dabei tiefwurzelnde und trockenresistente Baumarten, die mit Stürmen und Trockenheit besser umgehen können. Die Aktion wird von ÖBf-Expertinnen und Experten begleitet, die den Jugendlichen neben dem gemeinsamen Pflanzen der Bäume waldpädagogische Inhalte zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler erfahren außerdem, welche Schutzmaßnahmen für die Jungbäume notwendig sind, damit im Lauf der nächsten Jahrzehnte ein zukunftsfitter Wald entstehen kann.

Die Aufforstungsaktion auf der Postalm ist Teil der „Grow“-Initiative von Kronospan, der Unternehmensgruppe, zu der auch Kaindl gehört. Weltweit werden über die Kronospan Foundation mit lokalen Partnern und Bildungseinrichtungen 1 Million Bäume gepflanzt. Das österreichische Kontingent für 2025 beträgt 30.000 Pflanzen. Kaindl Geschäftsführer Konrad Grünwald: „Holz ist der wertvollste Rohstoff für unsere Produktion. Gemeinsam mit unseren Holzlieferanten, unter denen die österreichischen Bundesforste mit seinen Betrieben in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ein herausragender Partner sind, setzen wir uns für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein“.

DI Erwin Treml, Holztechnikum Kuchl: „Diese Aktion bietet den Schülerinnen und Schülern des Holztechnikums in Kuchl eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Dabei werden Schülerinnen und Schüler einer ersten Klasse von Mentoren aus höheren Klassen mit Erfahrung in der Aufforstungsarbeit fachlich betreut. Sie lernen so unter Anleitung die Vorgehensweise bei der Begründung eines Bestandes und erfahren dadurch die enorme Bedeutung, die eine ökologisch ausgerichtete Waldbewirtschaftung für die Umwelt und die Gesellschaft hat“.

Bäume und Wälder spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle, da sie während ihres Wachstums Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre aufnehmen und als Kohlenstoff speichern. Grünwald: „Kaindl/Kronospan lehnt die Verbrennung von Frischholz und wieder verwertbarem Altholz ab. Gebrauchte Möbel können beispielsweise mehrfach aufbereitet und zu neuen Möbelplatten verarbeitet werden. Wir müssen alles tun, um Holz als effektiven CO2-Speicher so lange wie möglich im Kreislauf zu halten. Holz sollte erst dann verbrannt werden, wenn wirklich keine andere Verwertung mehr möglich ist.“

Dieses Kaskadenprinzip der Holznutzung ist auch in der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) der EU verankert, die im Laufe dieses Jahres von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden muss.

Rückfragen: j.leibetseder@kaindl.com